Sewastopol 2012

Schon bei meiner Anfahrt konnte man sehen, auf was es dieses Jahr ankommen würde. Kaum überfuhr ich auf der A9 die virtuelle Kreisgrenze Hof, schon war die weiße Pracht da.

Im neuen alten Startlokal herrschte wieder buntes Treiben, man freut sich die alten Kämpen wiederzusehen.

Dann ein bisschen klönen und einem Team der Klasse L das kleine 1×1 des Sewastopol-Orifahrens gezeigt.

Die Polizei war wie immer vor Ort und ermahnte die Teilnehmer, besonders in Ortschaften langsam zu fahren und kündigte einige Blitzkontrollen an. Eines vorweg: Wir bemerkten vier.

Fahrtleiter Georg Riedel gab dann noch einige Hinweise auf Besonderheiten auf der Strecke, so wurden z.B. Pylonen aufgestellt, die auf Gefahrenstellen hinweisen sollten. Eine gute Idee übrigens.

Dann ging es mit Startnummer 9 auf die schneebedeckte Piste. Konnte ich die Vorjahre noch die gesamte Fahrt bis zum Vorstart erarbeiten, schaffte ich es diesmal nur bis zur Etappe 3. Alles klar, diesmal wird es einen Happen schwieriger.

Die erste Etappe zeigte zum Aufwärmen einige Ecken und einen Minipfeil, den es zu erkennen gab. Auf Abschnitt 2 verfranzten wir uns um einige Hundertmeter nach einem Stempelposten, wir waren an dieser Stelle nicht die einigsten. Die Wegebeschaffenheit tat ein Übriges und so kamen 14min Karenz auf unser Konto. Zusätzlich noch zwei Kontrollen liegen gelassen. Der zu fahrende Schnitt war dieses Jahr auch um einiges höher als die letzten zwei Jahre, da durfte man sich kaum einen Ansagefehler leisten.

Es folgte meine Lieblingsetappe, ich rieb mir 2x die Augen, ob ich wirklich bei der Sewastopol bin: Eine gemischte Pfeilszizze mit nummerierten Punkten und dem Schmankerl, dass man die Kartenabschnitte erst richtig zusammenführen musste, um auch die kürzesten Wege von Zeichen zu Zeichen zu finden. Und dem nicht genug: Auch ein Kreuzungsverbot musste beachtet werden.

Etappe 4 und 5 brachten dann wieder gewohnte Sewastopolkost, nur fanden wir in den Ecken und Verlängerungen keine Kontrollschilder. Unterwegs fielen uns dann auch Schilder auf, die sich außerhalb des Lichtkegels und einige Meter seitlich von der Fahrstrecke befanden, in der Dunkelheit kaum zu sehen und bis heute vermute ich, dass wir dadurch zwei Kontrollen verpasst haben.

Etappe 6 und 7 führten uns dann wieder über herrlich schöne Wege Richtung Ziel in Helmbrechts, wobei ein Abschnitt wegen „Unbefahrbarkeit“ gesperrt wurde und man sich den Weg zur Zeitkontrolle selbst wählen konnte.

Im Ziel angekommen ging es erst mal in die elterliche Wohnung, um dann gegen Mitternacht im Ziellokal anzukommen und gleich mal bei den Beifahrerkollegen nachgefragt, wie es denn so gelaufen ist.

Der Aushang ließ erfreulicherweise auch nicht mehr lange auf sich warten. Platz3 in der Klasse sprang heraus, noch ein bisserl Kopfschütteln über Fehler, die man sich auch nach eingehendem Studium der Fahrtunterlagen nicht erklären konnte, aber auch in dieser Sache war man nicht alleine. Jeder hatte so sein persönliches AHA-Erlebnis.

Auch waren einige Teilnehmer aus der Wertung, aus welchen Grund auch immer, die Fahrt war auf jeden Fall viel selektiver als die letzten Jahre, ob es nun Schnitt oder dieSchwierigkeit an sich war.

Wenn man nun noch die Nummernkontrollen näher an den Fahrbahnrand setzt (ich empfehle Holzpflock für die Anbringung der Kontrollen) nähert sich die ORI Sewastopol weiter dem Ideal einer perfekten Fahrt, was heuer schon mit der Streckenauswahl hervorragend gelungen ist.

Nach der Siegerehrung gab es noch eine Verlosung für eine freie Übernachtung für Teams, die von weiter her zur ORI Sewastopol gekommen sind. Ein feiner Zug des Veranstalters – wie ich finde – kamen doch die Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands.

Mit einer Rose für die Damen wurden die Teams in das Orijahr 2012 verabschiedet.

Schee wars mol widder!

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Lösung des Fahrtauftrags für 2011

Hallo,

 

im folgenden PDF ist die Gesamtlösung mit einigen Anmerkungen zu finden .

Lösung2011

 

Viel Spaß noch für den Rest der Saison.

 

Jörg

 

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Ein großes Sorry…

an alle, die verzweifelt versucht haben, den FA zu lösen. Leider wurde ich Opfer meiner eigenen „Künst“, so dass der FA nur ohne das Chinesenzeichen 6 lösbar ist.

Deshalb eine korrigierte Fassung. Nächste Woche stelle ich dann auch die Lösung zur Verfügung. Wer gar nicht warten kann, einfach anmailen.

PS: Die Wege sind nicht durchbrochen

 

 

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Online Fahrtaufträge Sommerloch 2011

Hallo liebe Ori-Freunde,

wie schon letztes Jahr habe ich mir wieder einen Online-FA ausgedacht, den es zu lösen gilt. Viel Spaß schon mal vorab. Wie immer 2 Wochen Zeit zum Lösen.Gerne dürft ihr mir eure Lösungen bis zum 14.08.2011 mailen. (für Adresse links auf „Mein Profil“ klicken) oder über Orie.de PN an mich schreiben.

Durchführungsbestimmungen/Allgemeines:

0. Fahre von A nach E (A liegt links neben dem Fahrtauftrag-Kästchen.)

1. Amerikanisches Linksabbiegen erlaubt, Kreuzen erlaubt

2. Einbahnstraßenregelung (kein Teilnehmergegenverkehr)

3. Nummerierte Striche dürfen nur einmal in der richtigen Reihenfolge also 1,2,3usw.) ganz ohne Vor oder Nachholen befahren werden, teilweises Befahren ist aber jederzeit erlaubt.

4. Nur doppellinige Wege sind zu fahren, außer es ist zwingend notwendig einlinige zu fahren.

5. Unten rechts ist eine Lupe, die den Strichverlauf 5 verdeutlicht

Bitte auf Bild klicken und Orginalgröße zu bekommen

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40. Sewastopol — Mann, ist des glatt heut‘

Es war wieder Sewastopol-Zeit.

Und alle strömten nach Helmbrechts und harrten die Dinge, die auf sie zukommen würden.

vor dem Start

vor dem Start

Keiner wusste genau, wie sich die Strecke nach dem Tauwetter der letzten Tage zeigen würde, deshalb war die Anspannung auf einigen Gesichtern größer als sonst.

Da wir „nur“ unseren bewährten Vitara in der Garage haben, konnten wir nicht wie einige andere Profiteams auf die hinsichtlich des Gesamtklassements begünstigten Heck- und Fronttriebler zurückgreifen.

Im Startlokal angekommen, die erste Überraschung. Wir hatten die Startnummer 1.

Anmeldung

Anmeldung

Dann die Vereinskollegen gesichtet und bisserl geschwafelt was Streckenführung und Probleme daraus angeht. Bei der Fahrerbesprechung gab es dann auch schon die erste Änderung der Fahrt. Man musste kurzfristig 20km Strecke rausnehmen, da einfach nicht passierbar. Ansonsten alles beim Alten. Punkt 16.25 Uhr ging es los vom Vorstart Richtung eigentlich Start.

Fahrtleiter Georg Riedel wartete mit zwei Koordinatenpunkten als Aufgabenstellung auf. Das hatten wir auf der Sewastopol noch nie. Aber kein Problem, die Punkte waren recht eindeutig auf der Karte zu bestimmen. Die Fahrt hatte ich auf dem Weg bis zum eigentlichen Start schon ziemlich ausgearbeitet.Weiterhin erkannte man gleich, dass die Wege heuer in der Beschaffenheit besser sein werden als üblich, da kaum einlinige Wege zu befahren waren. Auch die berühmt-berüchtigten Ori-Ecken und Pfeilverlängerungen hielten sich in Grenzen. Deshalb war schon am Start klar. Wenn man vorne dabei sein will, muss eine 0-Fehler-Fahrt her. Bereits auf Etappe1 machten wir Bekanntschaft mit dem Eis auf den Straßen, das sollte im Verlauf der Veranstaltung noch happiger werden.

Den Nachteil der Startnummer 1 bekamen wir auch zu spüren. Jeden zweiten Stempelposten mussten wir „wecken“, und man war doch erstaunt, dass das erste Fahrzeug schon da ist. Etappe 3 und 4 war dann Eis pur und selbst mit Allrad hieß es, ganz vorsichtig um die engen Kehren zu fahren. Trotz des Glatteises hatten wir immer 3-5 Minuten Vorzeit an den Zeitkontrollen, so dass man wieder mit den Kollegen plauschen konnte. Im Ziel angekommen erzählte man uns, dass wohl eine Kontrolle fehlte.

Die Nummer 79, na wo die lag, erfuhren wir später.

Bei der Auswertung wurde dann noch ein Stempelposten in einer Ortschaft rausgenommen, denn hatten wir natürlich auch nicht, ob wir dort sogar extra angehalten hatten, ob einer aus dem Auto steigt.  Also fehlte uns nur die eine Kontrolle, die fehlte auch 2/3 des Feldes. Von anderen Teams bekamen wir die Aussage, dass sie wohl von der Befestigung in den Schnee gefallen wäre. Trotzdem reichte das zum Klassensieg in der Gruppe G. Große Freude natürlich bei uns.

Wir bei der Siegerehrung

Wir bei der Siegerehrung

Unser Verein AMC Naila gewann auch noch die Mannschaftswertung, also war alles bestens 🙂

Lieber Georg: Heuer hast du es wirklich schwer gehabt. Schneeberge, Eis, unpassierbare Wege usw. Nichtsdestoweniger war die Veranstaltung wieder top organisiert und deshalb deinem Team vom MSC Helmbrechts und dir vielen Dank.

Alle Ergebnisse unter www.sewastopol.de

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Im Rems-Murr-Kreis ist es auch nachts schön

Leider konnten wir auch dieses Jahr nicht viele Oris im Südwesten fahren, aber die Rems-Murr-Ori veranstaltet von den Hoffmann-Brüdern Heinz und Bernd von den S.U.F.F. Schorndorf ist ein Muss.

Hier wird über Jahre hinweg hohes Ori-Niveau für Fahrer und Beifahrer geboten. Also den kleinen Sohnemann bei Opa/Oma geparkt und ab nach Rudersberg.

Dort angekommen gleich die Durchführungsbestimmungen gesichtet und sich für die nächsten Stunden gestärkt. In den ersten FA’s musste ich als Beifahrer meiner mangelnden Praxis Tribut zollen, mehrere einfache Fehler gingen auf mein Konto. Oritricks gab es wie immer reichlich z.B. Kartenretuschen dank Computer schwierig zu erkennen, Überlappungen die keine sind, sowie etliche kleine Anmerkungen zu den jeweiligen Fa’s, die durch die Wortwahl zusätzliche Schwierigkeiten brachten.

Unser persönliches Highlight war der Stauseeparkplatz, hier kreiselten wohl die Hälfte aller Teilnehmer gleichzeitig in sämtliche Richtungen, der arme Stempelposten :-).

Gut bewährt hat sich das zusätzliche Schild links bei den Selbststemplern, so dass man die Kontrolle nicht mehr bei davor parkenden Autos übersehen kann. Weitere Verbesserungen hinsichtlich Selbststempler wurden bereits in Aussicht gestellt.

Am Ende der Ori schon fast traditionell die Fahrt durch die Supermarktparkplätze, bei denen es immer wieder neue Möglichkeiten gibt Fehler zu machen.

Fazit: Eine top-organisierte Fahrt mit hervorragender Bordbuchqualität und hohen Schwierigkeitsfaktor, uneingeschränkt zu empfehlen.

Dem Veranstalter wünsche ich persönlich noch mehr Teilnehmern aus anderen Bundesländern, da bei dieser Ori auch Teams aus anderen Regionen Chancen haben zu gewinnen – der klaren Aufgabenstellung sei Dank.

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So hier der FA 2

Die gleichen Durchführungsbestimmungen wie FA1 (siehe vorherige Posts)

Viel Spaß ! Lösungen wieder mailen bis 28.08.2010

Die Punkte dürfen nur EINMAL befahren werden.

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